Archiv der Kategorie: Verkehrssicherheit

Der Holländische Griff



Dutch Reach Project To promote the Dutch method to prevent doorings



Jedes Jahr sterben Radfahrende, weil sich plötzlich Autotüren öffnen. Diese Unfälle ließen sich leicht verhindern – mit einer Idee aus den Niederlanden.

Dreh! Dich! Um! Das ist die goldene Regel beim Aussteigen aus dem Auto. Egal, ob jemand vorne oder hinten sitzt, auf der Fahrer- oder auf der Beifahrerseite. Wer eine Autotür öffnet, schaut über die Schulter. Nur so kann man ausschließen, dass sich kein Fahrrad, kein Roller oder ein anderes Auto nähert.

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Gefahr durch Lkw


Die haarsträubende Aufnahme einer Lenkerkamera zeigte exemplarisch, wie lebensgefährlich Infrastruktur sein kann.

Die Aufnahme vom Juni 2018 zeigt drei Radfahrer auf dem „Angebotsstreifen“ der Greifswalder Straße in Berlin. An einer Baustelle wird der Radverkehr mit scharfem Schwenk in ein Nadelöhr geleitet, in dem ein Lkw mit Anhänger sie mit wenigen Zentimetern Abstand überholt.

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Fachwissen für den Fahrradalltag – Sicherheitsabstände


ADFC-Info „Seitliche Sicherheitsabstände“

ADFC-Logo

Radfahrende müssen sich häufig über mangelnde Seitenabstände ärgern, wenn Autos sie überholen. Sie erschrecken, fühlen sich bedroht oder empfinden Angst. Das läßt Radfahren gefährlich erscheinen.

In der Folge lassen sich Radfahrende häufig an den Rand drängen oder weichen auf den Gehweg aus. Damit gefährden sie unnötig sich und andere.

Das Thema Seitenabstand reicht aber weit darüber hinaus. Der ADFC-Text ‚Fachwissen für den Fahrradalltag‘ zeigt ausführlich und informativ die ganze Breite der Thematik.

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Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als sie denken


Wer einen Radfahrer überholt, muss mindestens 1,5 Meter Seitenabstand halten – oder eben warten

Diese Regel beachten Autofahrer oft nicht. Besonderst häufig wir die Regel verletzt, wenn die Radfahrenden nicht direkt auf der Straße sondern auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind.
Dieses Verhalten ist nicht rechtskonform. Der Abstand gilt immer, unabhängig von der angeordneten Art der Radverkehrsführung – also auch, wenn Radfahrende auf einem Radweg oder einem Schutzstreifen fahren. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, gelte „faktisches Überholverbot“.

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Radfahrer von abbiegendem KVB-Bus überrollt – Laute Hilferufe


Köln: Am Dienstagabend (15.1.2019) kam es in Köln-Rodenkirchen am dortigen Bahnhof zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Linienbus. Der Radfahrer war auf einem Schutzstreifen parallel zum Bus unterwegs.  Beim rechts Abbiegemanöver übersah der Busfahrer den Radfahrer und überfuhr ihn mit der Hinterachse des Linienbusses. Aufgrund der tödlichen Verletzungen kam jede Hilfe zu spät.

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Fahrradstreifen sind problematisch


Ein Prozess gegen einen Busfahrer, der in Frankfurt eine Radlerin überfuhr, verdeutlicht die Problematik der Fahrradstreifen.

Auf vielen innerstädtischen Straßen befindet sich am rechten Fahrbahnrand ein schmaler, durch eine weiße Linie von der Fahrbahn getrennter Streifen. Radfahrer glauben, es sei ein Radweg. Juristisch sind die Radfahrer im Recht und können sich das bei Bedarf auf den Grabstein meißeln lassen.

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Abstand messen in Köln


Wie eng werden Radfahrer überholt?

Abstand selber messen
Abstand selber messen

Auf ausgesuchten Strecken in Köln werden Überholabstände selber gemessen. Radfahrende empfinden enges Überholen durch Autos oft als bedrohlich. Eigenständig erhobene Daten sollen Fakten liefen. Es wird erhoben wo wie oft und wie stark der Mindestabstand unterschritten wird.

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