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Fachwissen für den Fahrradalltag – Sicherheitsabstände


ADFC-Info „Seitliche Sicherheitsabstände“

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Radfahrende müssen sich häufig über mangelnde Seitenabstände ärgern, wenn Autos sie überholen. Sie erschrecken, fühlen sich bedroht oder empfinden Angst. Das läßt Radfahren gefährlich erscheinen.

In der Folge lassen sich Radfahrende häufig an den Rand drängen oder weichen auf den Gehweg aus. Damit gefährden sie unnötig sich und andere.

Das Thema Seitenabstand reicht aber weit darüber hinaus. Der ADFC-Text ‚Fachwissen für den Fahrradalltag‘ zeigt ausführlich und informativ die ganze Breite der Thematik.

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Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als sie denken


Wer einen Radfahrer überholt, muss mindestens 1,5 Meter Seitenabstand halten – oder eben warten

Diese Regel beachten Autofahrer oft nicht. Besonderst häufig wir die Regel verletzt, wenn die Radfahrenden nicht direkt auf der Straße sondern auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind.
Dieses Verhalten ist nicht rechtskonform. Der Abstand gilt immer, unabhängig von der angeordneten Art der Radverkehrsführung – also auch, wenn Radfahrende auf einem Radweg oder einem Schutzstreifen fahren. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, gelte „faktisches Überholverbot“.

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Fahrradstreifen sind problematisch


Ein Prozess gegen einen Busfahrer, der in Frankfurt eine Radlerin überfuhr, verdeutlicht die Problematik der Fahrradstreifen.

Auf vielen innerstädtischen Straßen befindet sich am rechten Fahrbahnrand ein schmaler, durch eine weiße Linie von der Fahrbahn getrennter Streifen. Radfahrer glauben, es sei ein Radweg. Juristisch sind die Radfahrer im Recht und können sich das bei Bedarf auf den Grabstein meißeln lassen.

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