Kölner Karneval 2019 Geisterzug stellt besseren Radverkehr in den Mittelpunkt

Kölner Karneval 2019 – Geisterzug stellt Radverkehr in den Mittelpunkt

„Kölle kritt dr Kollaps – mieh Platz för Rädcher!“

Geisterzug

2019 wird der Geisterzug von Lindenthal nach Sülz ziehen. Geister und Gruselgestalten trommeln dann für bessere Radwege in den Veedeln und eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik. Außerdem soll das Motto die Kölner dazu anhalten, öfter mit dem Rad statt dem Auto zu fahren.

„Und wie immer gilt: Alle sind herzlich eingeladen teilzunehmen! Linksrheinische und Rechtsrheinische, Linke und Konservative, Europäer, Asiaten, Afrikaner, Türken, Kurden, Kölner und Düsseldorfer, Arme und Reiche, Heteros, Lesben, Schwule, Gesunde und Kranke und und und …, um in fantasievollen Geister-Kostümen ein Zeichen zu setzen.“

Die Veranstalter

Der Zugweg 2019 Foto: Geisterzug
Der Zugweg 2019 – Foto: Geisterzug

Karnevalssamstag 02. März 2019
Aufstellung: 18 Uhr
Abmarsch: 19 Uhr

Geisterzug 2019 macht sich stark fürs Fahrrad

Von Anfang an verfolgte der Kölner Geisterzug nicht nur einen rein karnevalistischen Ansatz, also sich schaurig schön zu verkleiden, sondern verband sein Auftauchen immer schon mit einer politischen Aussage. Und das seit der Anti-Kriegs-Demo an Rosenmontag 1991. In diesem Jahr beschäftigt sich der Geisterzug mit der Verkehrssituation in Köln, oder muss man diese nicht besser Verkehrskollapssituation nennen?

So schreibt der Veranstalter des Kölner Geisterzuges: „Das Motto „Kölle krit dr Kollaps – mieh Platz för Rädcher“ war für den diesjährigen Geisterzug schnell gefunden, denn die Verkehrssituation in Köln, insbesondere für Radfahrer, scheint mit den Jahren eher präkerer als entspannter zu werden: Die Nutzung des Fahrrades, in anderen Großstädten Europas schon längst die nachhaltige Lösung Nummer eins, wird in Köln nur zögerlich gefördert. Der Autoverkehr platzt aus allen Nähten, die Kölner Luft leidet und damit auch die Bewohner unserer Stadt. So soll das Motto nicht nur auf diese Problematik hinweisen, sondern auch alle Kölner dazu aufrufen, alternative Verkehrsmittel zu nutzen, am besten das Rad! Das erfordert aber auch, die Infrastruktur für den Radverkehr in der Stadt für die Zukunft deutlich zu verbessern.“

Die Radaktiven von Köln sind mit dabei

Das Thema, so die Macher habe auch die Kölner Fahrradinitiativen angesprochen und viele von ihnen wollen mitgehen. So sind Deine Freunde, RADKOMM, die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad NRW“, Kölner Fahrrad-Sternfahrt, ADFC, VCD Regionalverband Köln, Initiative „Ring Frei“ und viele andere. Der ADFC in Köln stellt jedes Jahr auch weiß getünchte Fahrräder aus traurigem Anlass, für Kölner Radfahrende auf, die im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben. Die Macher des Geisterzuges hoffen darauf, dass das „Rädcher“ in Zukunft in Köln das Verkehrsmittel Nr. 1 werde.


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