Dieselauspuff

CDU gegen Gesundheitsschutz

UmweltbundesamtDie Abgasnormen für Straßen-fahrzeuge und die Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub, die in zahlreichen deutschen Städten überschritten werden, wurden zum Schutz der Gesundheit insbesondere von Kindern und älteren Personen eingeführt. Es geht um Belastungen, denen an den viel befahrenen Straßen lebende Bevölkerungsgruppen rund um die Uhr ausgesetzt sind.

Nach einer Studie der Europäischen Umweltagentur in Kopenhagen waren in denJahren 2013 bis 2015 16 bis 20 Prozent der städtischen Bevölkerung in den 28 EU-Mitgliedsländern Feinstaubbelastungen (PM10) ausgesetzt, die über den EU-Normen liegen. Beim Stickstoffdioxid waren es sieben bis neun Prozent.

Nach Schätzung der Agentur war dieser Luftschadstoff 2014 in 41 europäischen Ländern für 78.000 vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Noch größer sind die durch den besonders kleinen Feinstaub (PM2,5) verursachten Todeszahlen. Hier waren es im gleichen Jahr geschätzte 428.000 Todesfälle in 41 Ländern.

Der Straßenverkehr ist für die genannten Schadstoffgruppen eine der wichtigsten Quellen. Doch neben den konkreten Gesundheitsgefahren trägt er auch erheblich zum Klimawandel bei. In Deutschland kommen inzwischen wieder rund 19 Prozent der Treibhausgase aus dem Verkehrssektor, das heißt, ganz überwiegend aus dem Straßenverkehr. Seine Treibhausgasemissionen sind heute wieder höher als 1990.

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