Parkplätze: Vergeudung von urbanem Raum

Parkplätze: Vergeudung von urbanem Raum

Eine Untersuchung von 5 Städten in den USA stellt eine luxuriöse Masse von Parkplätzen fest, die viele Ressourcen verschlingen

Autos stehen fast den ganzen Tag unbewegt auf Parkplätzen und fressen damit einen Großteil der Verkehrsflächen des urbanen Raums. Und ein größeres Angebot an Parkfläche – und ebenso an Straßen – erhöhen das Verkehrsaufkommen noch weiter.

Es ist nicht einfach abzuschätzen, wie viel Fläche der ruhende und der bewegte Verkehr in einer Stadt benötigt.
In kleinen US-Städten ist das Verhältnis von Parkraum und Wohndichte mitunter grotesk. Auffällig ist, dass es in Städten, die kleiner sind, wesentlich mehr Parkräume gibt als in großen Städten – und dass dies den Gemeinden sehr viel mehr kostet.
In Kleinstädten gibt es bis zu 30 Parkplätze pro Haushalt, die natürlich die meiste Zeit leer stehen. In Großstädten sind es etwas weniger.
Insgesamt geben die Gemeinden horende Summen für Parkraum aus.

Der Urbanist Richard Florida, der den Begriff der kreativen Klasse geprägt hat, fordert angesichts der Ergebnisse der Studie: „Es ist an der Zeit, dass wir unsere Städte von der Autounterbringung zurückfordern und den Raum für das nutzen, was wir mehr benötigen, vom Wohnen und Fahrradwegen bis zu Straßenkaffees und Parks.“

 

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